Wichtige Zukunftsbereiche wie Bildung, Forschung und Wissenschaft dürfen nicht der Budgetkonsolidierung zum Opfer fallen. Gerade in Krisenzeiten gewinnen Bildung und Ausbildung an Bedeutung, denn sie sind der beste Schutz gegen drohende Arbeitslosigkeit.
Bereits heute haben Kinder von weniger gebildeten Eltern ein fünfmal so hohes Risiko aus dem Bildungssystem zu fallen, als Kinder höher qualifizierter Eltern. Der Anteil von Jugendlichen ohne weiteren Abschluss nach der Pflichtschule ist seit 2004 gestiegen – von 8,7 auf 10,9 Prozent im Jahr 2007.
Auch in den oberen Stockwerken unseres Bildungssystems, im Hochschulbereich, kracht es im Gebälk. Obwohl Österreich in Zukunft mehr und nicht weniger Akademikerinnen und Akademiker braucht, wird über weitere Kürzungen der Universitätsbudgets gesprochen. Dabei fehlen schon derzeit in diesem Bereich zwei Milliarden Euro pro Jahr.
Die AK tritt hier für einen Kurswechsel ein. Denn wer in den Zukunftsbereich Bildung nicht investiert, schädigt die Wirtschaft, schafft Arbeitslosigkeit und vererbt Armut.
Wofür andere lebenslang schuften,
braucht ihr Boss nur ein Jahr.
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