Wer arbeitet, zahlt Steuern. Wer einkauft, auch. Nur die Umsätze von Finanzprodukten (Aktien, Anleihen, Fonds & Co.) sind steuerfrei. Ein weiterer Beleg dafür, dass Arbeit zu stark und Kapital zu wenig besteuert wird.
Es ist nicht einzusehen, warum ausgerechnet jene riskanten Spekulationen, die zur Finanzkrise geführt haben, in dieser Form begünstigt werden. Die AK fordert daher die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, d. h. eine Besteuerung der Umsätze von Finanzprodukten in Österreich und im gesamten EU-Raum. Damit sollen die Verursacher der Krise einen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten.
Mit einem Steuersatz von nur einem Promille (0,1%) ließen sich in Österreich fast 2 Milliarden Euro einnehmen. EU-weit wären es 83 Milliarden Euro, was fast zwei Drittel des gesamten EU-Budgets entspricht. Personen mit geringen Vermögen wären davon nicht betroffen. Und langfristigere Veranlagungen würden im Vergleich zu kurzfristigen Spekulationen wieder attraktiver werden.
Wofür andere lebenslang schuften,
braucht ihr Boss nur ein Jahr.
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Wer hart arbeitet, zahlt Steuern.
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„Gruppenbesteuerung“ klingt wie eine Steuer,
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