Durch die so genannte „Gruppenbesteuerung“ haben Konzerne seit 2005 die Möglichkeit, Verluste ausländischer Töchterunternehmen in Österreich steuerlich geltend zu machen. Österreichische Großunternehmen, z. B. im Bankensektor, können dadurch Milliardengewinne machen, ohne in Österreich einen einzigen Cent Steuer zu zahlen.
Die ExpertInnen der AK rechnen derzeit mit Steuerausfällen von mindestens 150 Millionen Euro jährlich, die durch diese Regelung entstehen. Die Beschäftigten müssen dafür doppelt zahlen. Zuerst verlieren viele durch Verlagerungen ins Ausland ihren Arbeitsplatz und dann sollen sie auch noch die Steuerlücke schließen.
Das ist ungerecht und ein weiterer Beleg für die Schieflage unseres Steuersystems: Arbeit wird hoch besteuert, während Banken und Konzerne keinen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Aus diesem Grund fordert die AK die Einschränkung der Gruppenbesteuerung entsprechend der europarechtlichen Vorgaben. Die derzeit geltende österreichische Rechtslage ist nämlich für die Konzerne noch günstiger als es die EU verlangt.
Wofür andere lebenslang schuften,
braucht ihr Boss nur ein Jahr.
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Wir blechen Milliarden für die Banken –
und die machen weiter wie bisher.
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Wer hart arbeitet, zahlt Steuern.
Wer Aktiengewinne einstreift, nicht.
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Die Steueroasen wachsen wie die Schwammerln.
Wann werden sie endlich ausgetrocknet?
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„Gruppenbesteuerung“ klingt wie eine Steuer,
ist aber das genaue Gegenteil davon.
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