Nichtschlucker

Neue Energiesteuer
auf Strom, Kohle, Gas

Geplante CO2-Abgabe trifft
Wenigverdiener am stärksten.

Auf Strom, Gas und Kohle soll eine neue Steuer eingehoben werden. Das ist nicht gerecht. Denn diese Steuer trifft jene Menschen am stärksten, die mittelmäßig oder wenig verdienen und mit Strom- und Heizkosten überproportional belastet sind. Schlecht verdienende Haushalte haben zumeist auch noch veraltete, energieintensive Geräte. Schon jetzt gibt ein Durchschnittshaushalt ein Viertel für Wohnen und Energie aus. Mit der CO2-Steuer wird das Ganze noch empfindlich teurer. Weniger geheizt wird deshalb nicht.

Für einzelne Gruppen wie Industrie, Gewerbe oder Intensivlandwirtschaft soll es wieder Steuerbefreiungen oder Begünstigungen geben. Das ist nichts Neues: Bereits jetzt werden von den 1,3 Milliarden Einnahmen durch die bestehenden Energieabgabe 500 Millionen an Industrie und Gewerbe zurückerstattet. Damit gibt es keinen Anreiz, ökologischer zu produzieren.

Die CO2-Abgabe macht das Leben teuer, schwächt die Kaufkraft der VerbraucherInnen und hemmt das Wachstum. Die AK lehnt daher die CO2-Abgabe zur Sanierung des Budgets entschieden ab und fordert ein Schutzpaket für Energie-KonsumentInnen.

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