Die Erhöhung der Mineralölsteuer ist sowohl wirtschaftlich wie auch in sozialer Hinsicht bedenklich. AutofahrerInnen mit niedrigem Einkommen werden dadurch im Verhältnis zu ihrem Einkommen am stärksten belastet.
Während die Intensivlandwirtschaft einen Großteil der Mineralölsteuer zurückbekommt, werden jene voll zur Kasse gebeten, die das Auto brauchen, um in die Arbeit zu kommen oder die Kinder in die Schule zu bringen. PendlerInnen mit wenig Einkommen zahlen sogar doppelt, da die Pendlerpauschale ihnen keinen ausreichenden Ausgleich bringt.
Eine höhere Mineralölsteuer würde auch die Inflation nach oben treiben: Steigen die Energiekosten, steigen auch die Preise. Vor allem Wohnen und Lebensmittel, das Leben insgesamt werden dadurch teurer. Steigende Preise bedeuten letztlich weniger Kaufkraft und weniger Wachstum. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist das die falsche Strategie. Die AK fordert daher eine stärkere Besteuerung von Vermögen, statt das Budget über höhere Massensteuern zu sanieren.
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