Nichtschlucker

Aktien-Dividenden
auf unsere Kosten

Großaktionäre pressen Gewinne aus Unternehmen
statt in die Zukunft zu investieren.

Obwohl die Gewinne im Krisenjahr 2009 um rund ein Drittel zurückgegangen sind und massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden, kassieren alleine die Aktionäre der im ATX notierten heimischen Großkonzerne im Jahr 2010 1,8 Milliarden Euro. Die Höhe der Ausschüttungen bleibt damit 2010 nahezu unverändert und liegt auf dem Niveau der Hochkonjunkturjahre. Dabei sollten gerade jetzt die großen Paradeunternehmen ihrerseits gesamtwirtschaftliche Verantwortung übernehmen, endlich kräftig investieren und damit für die Sicherung und den Erhalt von Arbeitsplätzen sorgen.

Alle Analysen der Arbeiterkammer zeigen, dass die Gewinne von Jahr zu Jahr in immer höherem Ausmaß an die Eigentümer ausgeschüttet werden. Der erwirtschaftete Überschuss wird also nicht zur nachhaltigen Verbesserung des Eigenkapitals und der Liquidität der Unternehmen genutzt, sondern bedient vor allem die Aktionäre.

Angesichts dessen sind Forderungen nach noch weniger Lohn und noch mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit vollkommen unangebracht. Die AK fordert vielmehr eine gerechtere Entlohnung der ArbeitnehmerInnen auch in Krisenzeiten, um die Kaufkraft und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken.

mehr >>

Kommentare

Kommentare werden geladen ...